Die Nachfrage steigt, die Spenden fließen – und doch geraten Thüringens Sozialkaufhäuser zunehmend unter Druck. Steigende Kosten, qualitativ schlechtere Spenden und wirtschaftliche Engpässe bringen viele Einrichtungen an ihre Grenzen. Die Kaufhäuser seien aktuell in einer Zeit des Umbruchs, fasst Thomas Müller, Sprecher für die Sozialkaufhäuser der Caritas im Bistum Erfurt zusammen.
Einer anhaltend hohe Nachfrage gerade in Städten und einer guten Spendenbereitschaft stünden die schwierige wirtschaftliche Lage und abnehmende Qualität der Spenden gegenüber. Umstände, die etwa die Schließung des Sozialkaufhauses in Schlotheim im Unstrut-Hainich-Kreis zur Folge hätten, das Ende März seinen Betrieb einstellen müsse.