Durch sogenannte Fake-Shops im Internet entsteht in Thüringen weiterhin ein hoher finanzieller Schaden. Im vergangenen Jahr summierte sich dieser auf rund 600.000 Euro, wie aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der CDU-Landtagsfraktion hervorgeht. 2024 lag die Schadenssumme demnach noch um etwa 50.000 Euro höher.
Auffällig ist laut Ministerium: Während die jährliche Gesamtschadenssumme mittelfristig relativ gleich bleibt, ist die Zahl der Fälle deutlich gesunken. Das deutet darauf hin, dass Betroffene im Schnitt höhere Summen verlieren.
Fake-Shops sind betrügerische Webseiten, die seriöse Online-Händler vortäuschen. Kundinnen und Kunden bestellen dort Waren und bezahlen im Voraus – erhalten jedoch entweder keine Lieferung oder gefälschte Produkte. Die Seiten wirken zunehmend professioneller, sodass für Verbraucher oft schwer zu erkennen ist, ob es sich dabei um seriösen Anbieter oder um Kriminelle handelt. Häufig gelangen Nutzer über Suchmaschinen auf die Angebote.