Das Urteil gegen zwei Afghanen wegen Anschlagsplänen am schwedischen Parlament ist rechtskräftig geworden. Der Bundesgerichtshof verwarf die Revision der Angeklagten als unbegründet, wie das Oberlandesgericht Jena mitteilte. Die Männer hatten laut Urteil vom vergangenen Februar von Deutschland aus geplant, mit Schusswaffen Abgeordnete des schwedischen Parlaments in Stockholm zu töten.
Das Oberlandesgericht Jena verurteilte die beiden Männer unter anderem wegen der Mitgliedschaft beziehungsweise der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland und der Verabredung zum Mord. Die Männer, die in Gera lebten, erhielten Gesamtfreiheitsstrafen von fünf Jahren und sechs Monaten beziehungsweise vier Jahren und zwei Monaten.
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