Der Prozess gegen mehrere mutmaßliche Linksextremisten vor dem Oberlandesgericht Dresden verzögert sich weiter. Das Verfahren gegen Johann G. und weitere Angeklagte starte nicht am 18. November, sondern eine Woche später am 25. November, teilte das Gericht mit. Die Verschiebung beruhe auf Verhinderungen im Bereich der Verteidigung, hieß es zur Begründung.
Erst vor wenigen Tagen hatte das Gericht bereits die Verschiebung des Prozessauftakts vom 4. auf den 18. November bekanntgegeben. Der Vorsitzende Richter habe den Vorsitz im 4. Strafsenat erst Mitte Oktober übernommen und benötige mehr Zeit, um sich in das umfangreiche Verfahren einzuarbeiten, hieß es dazu zur Begründung. Für das Verfahren sind rund 70 Verhandlungstage vorgesehen.