Linken-Chef Luigi Pantisano hat Attacken auf Journalisten bei Protesten am Rande des AfD-Parteitags in Erfurt verurteilt. Grundsätzlich sei er froh über alle, die am Wochenende in Erfurt auf der Straße gewesen seien und friedlich gegen den Parteitag einer «demokratiefeindlichen Partei» protestiert hätten, sagte Pantisano in Berlin. «Dennoch muss ich klarmachen, wir als Partei auch deutlich feststellen, dass Angriffe auf Journalisten selbstverständlich zu verurteilen sind.»
Bei den Protesten war es am Samstag zu Angriffen auf Medienschaffende gekommen, die Thüringer Polizei ermittelt. Nach Angaben von Polizeipräsident Thomas Quittenbaum wurden drei Vertreter des Portals «Apollo News» körperlich angegriffen, die Polizei leistete ihnen Hilfe. Einem Vertreter der «Jungen Freiheit» sei sein Handy geraubt worden.
«Apollo News» hatte zuvor berichtet, eines seiner Reporterteams sei von Demonstranten attackiert worden. Der Chefredakteur schrieb auf der Plattform X, einem seiner Mitarbeiter sei gegen den Hinterkopf getreten worden. Die Linke hatte selbst zu friedlichen Protesten und Blockaden in Erfurt aufgerufen.
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