Thüringen unterstützt den Trend zu regionalen Produkten. In diesem Jahr werde die Vermarktung von Erzeugnissen aus dem Freistaat mit rund 400.000 Euro aus dem Landeshaushalt gefördert, sagte Agrarministerin Colette Boos-John (CDU) in Erfurt. Dass Thüringer Produkte - und nicht nur die Klassiker Bratwurst und Kartoffelkloß - bei den Verbrauchern ankommen, habe eine erfolgreiche Präsentation bei der Grünen Woche im Januar in Berlin gezeigt. Regionalität bedeute kurze Wege, transparente Herkunft und faire Wertschöpfung für die Betriebe.
Nach Angaben der Ministerin gehen weitere 300.000 Euro bis 2027 in eine «Agentur für Thüringer Produkte». «Unser Ziel muss es sein, landwirtschaftliche Erzeugung, Verarbeitung, Vermarktung und ländlichen Tourismus noch enger miteinander zu verzahnen und damit Einkommen und Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu sichern.»
Im September gebe es vom 25. bis 27. eine Neuauflage der «Grünen Tage Thüringen» als Leistungsschau von Landwirtschaft, Gartenbau und Lebensmittelwirtschaft. Boos-John sprach von einer «kleinen Grünen Woche», die alle zwei Jahre auf dem Messegelände der Landeshauptstadt veranstaltet wird. Erwartet werden mehr als 300 Aussteller und über 20.000 Besucher.
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