Es gibt Befürworter und Gegner, treibende Kräfte und Skeptiker: Nach den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg nimmt die Debatte um ein AfD-Verbotsverfahren weiter Fahrt auf. Im Thüringer AfD-Landesverband von Rechtsaußen Björn Höcke rechnet man mit der Bindung erheblicher personeller und finanzieller Ressourcen, sollte es zu einem Verfahren kommen. «Sollte es ein solches Verfahren geben, wird es für die Partei anstrengend», heißt es aus Kreisen des AfD-Landesverbands.
Ein Verbotsverfahren könnte womöglich Jahre dauern und am Ende beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte landen, sagte ein Thüringer AfD-Funktionär.