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Voigt unter Druck nach Aberkennung des Doktortitels - CDU wählt Vorstand in Eisenach

Voigt unter Druck nach Aberkennung des Doktortitels - CDU wählt Vorstand in Eisenach
Mario Voigt stellt sich Wiederwahl als CDU-Chef in Thüringen (Archivbild). / Foto: Martin Schutt/dpa
Von: DieThüringer News
Wie groß ist der Rückhalt für Ministerpräsident Mario Voigt als CDU-Chef in Thüringen? Das klärt sich auf einem Landesparteitag in Eisenach. Dort wählt die CDU ihren kompletten Parteivorstand neu.

Thüringens CDU-Ministerpräsident Mario Voigt steht wegen der Aberkennung seines Doktortitels politisch unter Druck - nun muss er sich einer Abstimmung in seiner Partei stellen: Voigt tritt an diesem Samstag auf einem Landesparteitag in Eisenach erneut für den Posten des Parteivorsitzenden an. Turnusmäßig wählt die CDU ihren gesamten Vorstand neu.  

Der derzeitige Landesvorstand sprach sich in einem Beschluss für die Wiederwahl des 49-Jährigen aus. Die Unterstützung für Voigt sei einstimmig ausgefallen, teilte der CDU-Landesverband mit. Voigt ist seit 2022 CDU-Chef in Thüringen und seit 2024 Ministerpräsident einer Koalition aus CDU, BSW und SPD, die derzeit mit Zoff im BSW zu kämpfen hat. 

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Der Landesvorstand schlug eine Reihe von Kandidaten für die Führungsmannschaft vor. Neben Voigt als Landesvorsitzendem sind das als Kandidaten für die vier Stellvertreterposten: der parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Christian Hirte, Justizministerin Beate Meißner, die Eichsfelder Landrätin Marion Frant sowie der Landtagsabgeordnete Wolfgang Weißkopf. Die vier Vorgeschlagenen bekleiden das Stellvertreter-Amt bereits. Nach dem Vorschlag soll Niklas Waßmann Generalsekretär bleiben, der Landrat des Saale-Orla-Kreise, Christian Herrgott, Schatzmeister.

Die CDU stehe für Stabilität in Thüringen und sei «eine geschlossene Mannschaft», erklärte Generalsekretär Waßmann. «Wir werden nicht zulassen, dass unsere Heimat von Björn Höcke und Sahra Wagenknecht zum Spielball von Parteitaktik gemacht wird.» Waßmann reagierte damit auf die Forderung des BSW-Vorstandes, der Thüringer Landesverband solle die Koalition mit CDU und SPD verlassen. Höcke hatte erst Wagenknecht als Ministerpräsidentenkandidatin vorgeschlagen und dann wie der BSW-Bundesvorstand die Suche nach einem neutralen Kandidaten.

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