Das Bündnis Sahra Wagenknecht würde nach den Worten von Parteichefin Amira Mohamed Ali den AfD-Kandidaten Ulrich Siegmund in Sachsen-Anhalt nicht zum Ministerpräsidenten wählen. Das stellte Mohamed Ali auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur klar. Zuvor hatte ein «Bild»-Bericht die Frage aufgeworfen: «Verhilft Wagenknecht der AfD zur Macht?»
«Uns trennt zu viel»
Mohamed Ali sagte, das BSW würde den CDU-Kandidaten Sven Schulze in Magdeburg nicht mittragen, weil mit ihm keine politische Veränderung möglich sei. «Wir werden aber ebenso wenig Ulrich Siegmund von der AfD wählen, weil uns zu viel von seiner Partei trennt, die etwa Hochrüstung befürwortet und somit der deutschen Industrie schadet, in Teilen Renten kürzen will und am Rockzipfel von Donald Trump und US-Milliardären hängt.»
Sie fuhr fort: «Sollte es auf die Stimmen des BSW ankommen, werden wir nur einen überparteilich anerkannten Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten unterstützen, der mit wechselnden Mehrheiten regiert.»