Nach dem Platzen der Brandenburger Regierung haben CDU und BSW die Verlässlichkeit ihrer Koalition in Thüringen betont. «Für Thüringen kann ich ausdrücklich festhalten: Die Zusammenarbeit der Regierungsfraktionen ist von Verlässlichkeit, Sachorientierung und gegenseitigem Respekt geprägt», erklärte der Fraktionsvorsitzende der CDU, Andreas Bühl, in Erfurt.
BSW-Fraktionschef Frank Augsten hatte auf die Turbulenzen beim BSW in Brandenburg mit einem Bekenntnis zur Thüringer Regierungskoalition mit CDU und SPD reagiert. Die Landesregierung und die BSW-Fraktion seien handlungsfähig und arbeiteten vertrauensvoll zusammen, hatte Augsten bereits am Montag erklärt.
Nach Ansicht von Bühl zeige der Koalitionsbruch in Brandenburg, «wie entscheidend ein tragfähiges Vertrauensverhältnis zwischen Regierungsfraktionen und -parteien für die Stabilität eines Landes ist.» Für Thüringen gelte der Satz des ehemaligen CDU-Ministerpräsidenten Bernhard Vogel: «Erst das Land, dann die Partei, dann die Person.»
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